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Digitalisierung vs Diskretion

Die Snowden-Enthüllungen, Cablegate oder heute ganz frisch die Panama Papers zeigen einen Effekt, den es früher so nicht gab: Verrat1 durch einzelne kann unglaubliche Mengen an Information freisetzen. Wo noch vor 30 Jahren schlicht nicht die praktische Möglichkeit bestanden hätte, kompromittierende Dokumente zu vielen tausenden Vorgängen zu sammeln (stellen Sie sich einfach mal die Papiermenge vor) sind heute ein paar hundert Gigabyte auf einem winzigen USB-Stick kein Problem mehr.

  1. Dies soll keine Diskussion über die moralisch/gesellschaftliche Bewertung dieser Vorgänge sein. Fakt ist aber: Nur durch Informationsträger im Innern waren die Leaks möglich. Vor 30 Jahren hätten Snowden & Co. nicht derartig berichten können, weil es dazu keine Infrastruktur gab. 

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Wissenswertes über Schotter

Mein Nachbar überraschte mich mit Fachwissen: Rings ums Haus möchte er Schotter anfüllen, zu dem Anlass hat er sich schlau gemacht. Er erzählte von Körnungen und Farben, von Granit und Sandstein. Er beschwerte sich, dass ihm ein Händler gebrauchte gewaschene Steine andrehen wollte: “Schau mal, die Ecken sind alle abgebrochen… bestimmt aus einem Gleisbett.” Natürlich kannte er übliche Liefermengen und die gängigsten Preise. Er hatte richtig Zeit investiert, und das nur für ein paar Steine.

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Excel ist keine Digitalisierung

Mehr 32 Millionen PC-Arbeitsplätze soll es lt. Statista in Deutschland derzeit geben. Wie kann man angesichts dessen davon sprechen, dass die Digitalisierung der Wirtschaft nicht vorankomme? Einfach: Unsere Arbeitsweise hat sich nicht geändert. Wir verwenden PCs und Software wie elektrifizierte Versionen von Papier und Bleistift und nutzen die spezifischen Fähigkeiten überwiegend nicht.

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Am seidenen Faden

In der Mustermann GmbH geht seit 20 Jahren alles seinen gewohnten Gang. Jeden Freitag verwendet Herr Müller seine Zeit darauf, aus dem antiquierten Auftragsbearbeitungssystem der Firma Bestellinformationen zu sammeln. Export als Text, per Zwischenablage in Müllers selbstgeschriebene Excel-Datei kopiert, durch ein paar Makros zusammengerechnet und als Zahlensammlung an Frau Meier, die in der Finanzabteilung den Forecast für den nächsten Monat vorbereitet. Herr Müller und Frau Meier haben das alles total im Griff.

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Raus aus der Schatten-IT

Staunend las ich die Antwort einer Dame, die in einer Firma mit ca 300 Mitarbeitern angestellt ist. Ich hatte zuvor unsere Leistung beworben, durch individuelle Software Lücken zwischen Standardprodukten zu schießen. Sie lehnte ab und bemerkte:

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